Controlling 21

Dr. J. Schuhmacher

vg

Eintragen der Homepage in Suchmaschinen

Der Autor dieses Artikels ist Lehrbeauftragter an der Eliteuniversität Konstanz.

Überarbeitete Ausgabe 2018

Trotz des Quasimonopols von Google können Sie die folgende erweiterte Liste der deutschen, schweizerischen und österreichischen Suchmaschinen mit allen Eintragungsmechanismen zu Ihrem Vorteil anwenden.

Aktuelle Liste der meistbenutzten Suchmaschinen / Kataloge

Auch wenn Google technisch gesehen aufgrund der unfassbaren Manipulationen der Einträge und der falsch konzipierten Filter gegen Spammer seit drei Jahren oft kaum mehr brauchbare Antworten ausgibt, so ist es die dominante Suchmaschine.

  1. Google ca. 70-80 %
  2. Yahoo ca. 4-8 %
  3. MSN ca. 2-6 %
  4. T-Online ca. 1-3 % (Google)
  5. AOL ca. 1-3 % (Google)
  6. Web.de ca. 1-3 %
  7. Metager ca. 1-3 %

Liste der Suchmaschinen und Kataloge

Aufgrund des permanenten Wandels in dieser Branche ist es zwar kaum möglich, eine aktuelle Liste aller Suchdienste anzubieten, aber manche versuchen es dennoch.

Inhaltsverzeichnis

Ergonomie - Optimieren Sie Ihren Erfolg im Internet

Einleitung

So paradox es klingen mag: Das Internet ist das einzige Werbemedium, für das man zuerst selbst Werbung machen muss! Neben den klassischen Werbemaßnahmen, wie Printmedien (Briefkopf, Firmenprospekt, Visitenkarten, Plakate, Zeitungs- und Zeitschriftenanzeigen etc.), Rundfunk und Fernsehen, gehört zu einem perfekten Werbemix auch der multimediale Bereich für die Bekanntmachung der eigenen Web-Seiten. Ansonsten gehen selbst mit großem Aufwand gestaltete Seiten mit hervorragendem Inhalt im heute riesigen Angebot von vielen Milliarden Web-Seiten unter.
Hier erfahren Sie, welches die wichtigsten Suchdatenbanken sind, und wie Sie Ihre Web-Seiten dort für eine optimale Platzierung eintragen.

Kaufbare Platzierung

Immer mehr Suchmaschinen gehen zu kaufbaren Platzierungen / Rankings über. Dies ist kaum verwunderlich, da die meisten Suchmaschinenbetreiber mit erheblichen finanziellen Problemen kämpfen. Der Normalanwender kann angesichts der Preise hier nicht mithalten. Insgesamt halten sich die Erfolge mit gekauften Platzierungen für die Anwender auch in engen Grenzen. Immer weniger Suchmaschinen beteiligen sich momentan noch nicht an dieser vorsätzlichen Manipulation ihrer Daten, so dass durchaus nur noch wenig Hoffnung für den Normalverbraucher besteht.

Sobald eine Suchmaschine zu kaufbaren Links / Platzierungen übergeht, lohnt sich der Eintrag unbezahlter Seiten dort kaum mehr. Es reicht, die eigene Startseite einzutragen. Die Suchmaschine wird - dies zeigt die Erfahrung der letzten Jahre - vermutlich sowieso bald abgeschaltet werden. Die meisten Internet-Surfer missbilligen derartige kommerzielle Praktiken.

Dies sollte jedoch nicht mit den kostenpflichtigen Schnelleinträgen verwechselt werden. Viele Suchmaschinenbetreiber gehen momentan dazu über, für einen schnell indizierten Eintrag Geld zu verlangen. Kostenlose Einträge dauern bei diesen Diensten wesentlich länger, sind jedoch bisher nicht im Ranking benachteiligt.

Definition

Ursprünglich ließen sich die Suchdatenbanken in zwei Gruppen unterteilen: Die Suchmaschinen und die Kataloge / Verzeichnisse. Sie unterscheiden sich in der Art, wie die Einträge erstellt werden.

Kataloge

In den thematischen Verzeichnissen oder hierarchischen Katalogen muss man die eigene Web-Page selbst manuell eintragen. Erst dann besucht ein Programm diese URL und analysiert den Seiteninhalt. Teilweise geschieht dies mit automatischen Indizierungsprogrammen, häufig jedoch noch mittels einer redaktionellen Bearbeitung durch Menschen. In Katalogen / Verzeichnissen werden deshalb die Werbeseiten meist bewertet und keinesfalls alle aufgenommen! Ferner benötigt diese Arbeit erhebliche Zeit, so dass unter Umständen viele Wochen - teilweise Monate - vergehen können, bis die angemeldete Seite in einer Hierarchie / Gruppe erscheint.

Suchmaschinen

Bei den Suchmaschinen hingegen erzeugt ein Programm automatisch ein Verzeichnis aller im Internet vorhandenen Seiten. Deshalb werden sie teilweise auch als "deep search engines" bezeichnet. Der erste Teil einer Suchmaschine ist die Suchsoftware, die das gesamte Internet regelmäßig und automatisch nach Seiten absucht: Sie wird als worm, robot, harvester, spider, wanderer oder crawler bezeichnet. Ein Verzeichnis mit Listen der heute dazu benutzten Software sowie Erklärungen, wie die Software arbeitet, finden Sie unter:

Der zweite Teil einer Suchmaschine ist die Indizierungssoftware. Nachdem eine Seite gefunden wurde, wird sie indiziert. Das bedeutet, dass sie nach den wichtigsten gefundenen Wörtern in der Seite untersucht wird, und diese Wörter in den Schlagwortregistern eingetragen werden. Dies kann Tage dauern. Aufgrund der inzwischen anfallenden enormen Datenmengen gehen manche Suchmaschinen sogar dazu über, ihren Index nur alle paar Wochen oder gar nur alle zwei Monate zu aktualisieren. Erst dann erscheint die Web-Seite bei Suchanfragen in der Ergebnisliste der Suchmaschine.

Bei Suchmaschinen müssen Sie theoretisch die eigene Web-Seite nicht manuell eintragen. Möchten Sie Ihre eigene Seite aber binnen weniger Tage nach Erstellung überhaupt im Verzeichnis erscheinen sehen, sollten Sie nachhelfen.

Ferner brauchen Sie bei Suchmaschinen auch nicht jede einzelne Seite Ihres Gesamtauftrittes einzutragen, da diese Ihre Web-Site komplett absuchen. Allerdings stimmt auch dies nicht immer, da manche Suchmaschinen nach 10, 20 oder 30 Seiten aufhören.

Hinweis

Glauben Sie nie alles, was Ihnen irgendwelche Suchmaschinenbetreiber schreiben oder erzählen. Seit geraumer Zeit unternehmen sie fast alles, um bei dem großen Ansturm der Web-Seiten halbwegs mithalten zu können.

Zielgruppen

Beide Typen, reine Suchmaschinen und Kataloge / Verzeichnisse, existieren noch vereinzelt. Für den Suchenden hat jeder Typ spezifische Vor- und Nachteile: systematisch geordnete Kataloge eignen sich für den allgemeinen Einstieg in neue Themengebiete, während die spezifische Suche nach (mit Booleschen Operatoren kombinierbaren) Schlagworten in Suchmaschinen schneller durchgeführt werden kann.

Hinter den zwei Prinzipien verbergen sich somit auch zwei unterschiedliche Zielgruppen: Kataloge werden überwiegend von Einsteigern ins Internet benutzt - man spricht hierbei auch von der "Zweiten Welle" - , während Personen mit größerer Internet-Erfahrung häufiger über Suchmaschinen suchen. Da im harten Kampf um den Kunden kaum jemand eine Zielgruppe völlig verprellen möchte, entwickeln sich heute beide technische Extremtypen zu hybriden Suchmaschinen mit (Schlagwort-) Katalogen / Verzeichnissen.

Suchvarianten

Wer erfahren möchte, wie man suchen kann, d.h. wie andere Personen im Internet suchen, der findet hier viele Anregungen:

Eintragungsvarianten

Für Sie als Werbenden hat der Unterschied der Suchdatenbankprinzipien die Konsequenz, dass Sie zwei Eintragungsvarianten für Ihre Seiten beachten müssen.

Bei Suchmaschinen erreichen Sie meist über ein anklickbares Icon auf der ersten Suchseite eine Eingabemaske, in die Sie i.d.R. nur eine URL und oft die E-Mail-Adresse eintragen müssen. Der Spider folgt dann normalerweise allen Links auf dieser Seite und kann so auch weitere Seiten Ihrer Web-Site automatisch finden.

Bei hierarchischen Verzeichnissen / Katalogen müssen Sie sich jedoch mühsam durch alle oft baumartig strukturierten Ebenen hindurchklicken, bis Sie die geeignete Stelle für den Eintrag einer Web-Seite finden. Danach folgen oft umfangreiche Fragekataloge, die auszufüllen sind. Sie müssen im Übrigen diese Prozedur für jede einzelne Seite Ihrer gesamten Web-Site durchführen!

Suchergebnisse

Während Suchmaschinen die ganze Web-Seite indizieren, folglich fast jedes Wort bei einer Suchanfrage eines Internet-Surfers finden können, werden in den Katalogen / Verzeichnissen nur die in den Eingabefenstern eingetragenen Schlagworte indiziert und später gefunden.

Hinweis

In Katalogen / Verzeichnissen verändern selbst komplette Umgestaltungen einer Web-Seite den Eintrag nicht, d.h. durch ständige Seitenverbesserung wird man in Katalogen nicht höher gestuft - in manchen Suchmaschinen jedoch belohnt.

Die wichtigsten Suchdatenbanken

Früher war die Situation eindeutig: Anfänger gingen zu Yahoo! und Profis zu Altavista. Weit abgeschlagen folgte erst der Rest aller sonstigen Dienste.
Dies hat sich gravierend geändert:
Heute führt bei allen deutschsprachigen Kundenzielgruppen die Suchmaschine Google gefolgt von Yahoo. Danach folgt ein Meer von kleineren und fachspezifischen Katalogen und Suchmaschinen.
Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Suchmaschinen und Kataloge in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Tipps und Tricks

Kataloge / Hierarchische Verzeichnisse

Die redaktionell von Menschen betreuten Kataloge indizieren Ihre Seite nach dem Inhalt und der Gestaltung. Auf diese rein subjektive Beurteilung können Sie - nur bedingt - über inhaltliche und layout-technische Qualität Einfluss nehmen. Meta-Tags oder gar Tricks, die bei Suchmaschinen funktionieren, haben entweder keinen Einfluss oder wirken nur zu Ihrem Nachteil.

Kataloge, die Ihre Seiten mittels Indizierungssoftware beurteilen, sind wie die Suchmaschinen aber teilweise anfällig für die im Artikel "Suchmaschinengerechte Seitengestaltung" beschriebenen Tricks.

Zwar dürfen Sie laut Statuten vieler Suchdatenbankbetreiber meist nur jede Web-Seite einmal in eine einzige Kategorie eintragen. Da jedoch nicht immer nachgeprüft wird, können Sie versuchen, dieselbe zusätzlich in verwandten Bereichen unterzubringen. Meist sind zumindest zwei Einträge nach Produkt und nach dem Ort möglich. Der Rest hängt von Ihrer Dreistigkeit und der Überarbeitung des Kontrolleurs ab. Falls die Seite im Verzeichnis gestrichen wird, melden Sie diese erneut an.

Tricks mit Namen

Viele Suchmaschinen bewerten Ihre Seiten höher, wenn der Domain-Name oder zumindest der Name des Unterverzeichnisses bzw. der Datei etwas mit dem Stichwort zu tun hat:

ist somit für das Suchwort Multimedia optimal.

sowie

wirken sich oft positiv auf das Suchwort Internetberatung aus. (Die Schreibweise Groß/Klein wird von fast allen Suchalgorithmen ignoriert. Sie spielt nur bei der sehr seltenen gezielten Suche nach Groß- / Kleinschreibweise eine Rolle.)

Sowohl in Suchmaschinen als auch in Katalogen ist es möglich, Mehrfacheinträge einer Web-Seite durch unterschiedliche Seitennamen zu erzielen. Dies gilt besonders, wenn man mehrere Domains mit identischem Inhalt an Seiten besitzt.

Internet-Adressen sind heute so preiswert, dass sich fast jeder mehrere Domains leisten kann. Es lohnt sich auf jeden Fall, zumindest alle denkbaren Namensvarianten einzukaufen.

Beliebt sind heute die diversen preiswerten Top-Level-Domains:

Es funktioniert jedoch auch mit gespiegelten, unterschiedlich benannten Unterverzeichnissen auf derselben Domain,

sowie mit vervielfachten Seiten unter verschiedenen Datei-Namen.

Sie kopieren hierzu Ihre Web-Seiten einfach mehrfach unter diversen Namen auf Ihren Web-Server. Der reichlich verfügbare Speicherplatz spielt heute keine Rolle mehr.

Subdomains werden inzwischen in vielen Paketen der Provider kostenlos mit angeboten. Auch diese kann man hervorragend zur Beeinflussung benutzen. Man legt einfach Subdomains mit passendem Namen an und leitet sie weiter auf eine bestimmte Inhaltsseite.

Noch wirkungsvoller ist es jedoch, wenn Sie direkten Zugriff auf den Server besitzen. Dies bieten manche Provider bei teureren Paketen an. Dann können Sie mittels Script-Abfrage zwei Inhaltsseiten dahinter legen: eine völlig manipulierte, angefüllt bis zum Rand mit den passenden Schlagwörtern für die Spider und eine mit für Menschen lesbarem Text. Sie müssen dann nur eine Abfrage nach dem Zugriff durchführen (z. B. mit PHP oder CGI). Handelt es sich um den erkennbaren Zugriff einer Suchmaschine, erhält sie die manipulierte Seite; handelt es sich um den Zugriff eines normalen Browsers, erhält der Internet-Surfer den normalen Seiteninhalt zum Lesen.

Bessere Suchmaschinen listen dann alle diese in der Tat identischen Web-Seiten untereinander auf. Das ist jedoch primär kein Nachteil, sondern hat nur zur Folge, dass Internet-Surfer definitiv zu einer Ihrer Seiten gelangen. Wer jedoch mehrere derartige Suchergebnisse anklickt und immer zu identischen Seiten gelangt, wird Ihnen irgendwann eine dementsprechende E-Mail zukommen lassen. Man sollte deshalb die Anwendung dieses Tricks nicht übertreiben. Die besten Suchmaschinen geben heute nur noch einen Link zu einer Domain im Suchergebnis aus und verweisen dann auf weitere Links zu dieser Domain, so dass tatsächlich nur ein Eintrag sichtbar ist.

Hinweis

Bei den Seitennamen / URLs stolpern einige Suchmaschinen über Sonderzeichen. Vor allem das "?" führt zu Problemen. Verwenden Sie deshalb nur die gängigen Buchstaben des englischen Alphabets (ohne Umlaute und ß) in Kleinschreibweise für die Namen Ihrer Web-Seiten.

Domain-Namen mit Umlauten und weiteren Sonderzeichen sind nun zwar möglich, weisen jedoch Probleme auf. Zwar kommen die besseren Suchmaschinen damit klar, jedoch können die Ausländer mit ihren einfachen Tastaturen die Domains (genauer die Umlaute) nicht eingeben!

Der Einfluss von verschiedenen Domainnamen auf die Suchmaschinenposition nimmt kontinuierlich ab. Dupletten werden zunehmend erkannt und meist nicht mehr indiziert oder teilweise sogar bestraft.

Suchmaschinen

Obwohl die Spider automatisch nach weiteren Seiten in Ihrer Web-Site suchen, sollten Sie unbedingt jede Seite einzeln eintragen. Dadurch verbessert sich die Platzierung!

Beachten Sie

Aufgrund der Störanfälligkeit vieler Suchdatenbanken sollten Sie mindestens einmal im Quartal Ihre Einträge kontrollieren.

Zahlreiche Suchdatenbanken erleichtern Ihnen das bereits mit einem Icon für den URL-Status. Damit können Sie sogar Details abfragen: z. B.: Wann wurde Ihre Seite das letzte Mal von der betreffenden Suchmaschine untersucht?

Falls Ihre Seiten im Vergleich zur Konkurrenz tiefer platziert werden, wiederholen Sie Ihre Eintragungen in die Suchmaschinen einmal im Quartal. Das kann die Platzierung erhöhen.

Tragen Sie die wichtigsten Seiten (zumindest nach jeder kleinen Änderung) regelmäßig neu ein. Dies erhöht ebenfalls die Bewertung.

Falls Sie unter den ersten 10 Treffern in der Suchanfrage rangieren, unternehmen Sie bitte nichts. Die Gefahr, dass Sie sich nach einem derartigen Neueintrag anschließend weiter unten finden, ist groß.

Link Popularity

Zahlreiche Suchmaschinen (u. a. Google) bewerten inzwischen die Anzahl der Links anderer Seiten auf Ihre Web-Seite (Link Popularity) hoch, weil man annimmt, dass andere Personen nur auf inhaltlich gute Seiten verlinken. Partnerschaften mit anderen Web-Sites oder der Einkauf zahlreicher Domains, die aufeinander verlinken, sind hierfür die beste Lösungsvariante.

Um herauszubekommen, wie Ihre Seiten in Suchmaschinen bewertet werden, können Sie kostenlos nachfragen bei:

Bearbeiten der wichtigsten Suchdatenbanken

Vorarbeiten

Ihre Seiten sollten absolut fehlerfrei fertig gestellt und mit sinnvollen Meta-Tags ausgestattet sein, bevor Sie diese eintragen. Die Seiten erscheinen exakt so in den Trefferlisten der Suchmaschinen. Eventuelle Fehler sind sonst über Monate hinweg dort zu finden!

Es empfiehlt sich, alle einzutragenden URLs (komplette Dateinamen mit Pfad) vorher in eine Word-Datei zu kopieren oder zu schreiben. Ferner sollten Sie Ihren Namen, Adresse, E-Mail-Adresse etc. in diese Word-Datei eingeben, sowie eine Liste der wichtigsten Stichworte und Seitenbeschreibungen anfertigen. So kann man alles arbeitssparend und fehlerfrei beim Eintragen in die Suchmaschinen und Kataloge in das passende Feld kopieren.

Bei den Schlagworten ist umstritten, ob man Kommata dazwischen setzen soll oder nicht. Generell ist eine Eingabe der Schlagwortliste ohne Satzzeichen sicherer. Manche Suchmaschinen grenzen jedoch logisch zusammengehörende aber getrennt geschriebene Ausdrücke mit Kommata besser ab (z. B. "Modernes Theater, Bregenzer Festspiele, Seebühne"). Hier hilft nur Ausprobieren!

Bei einigen Suchdatenbanken gibt es Probleme mit der Back-Taste beim Eintragen. D. h. Sie verlieren alle Eintragungen in die Formularfelder beim Absenden des Anmeldeantrages. Deshalb sollte man zwei Fenster geöffnet haben, um ständig zwischen Textverarbeitungsprogramm und Browser hin- und herkopieren zu können.

Praxistipp

Es ist sinnvoller, täglich nur fünf Seiten in jeweils allen Suchdatenbanken einzutragen, als alle Seiten Ihrer Web-Site in eine einzige. Ersteres erhöht die Bewertung, letzteres kann zum Ausschluss Ihrer ganzen Domain führen!

Technischer Hinweis

Die Technik der Indizierung hat sich erheblich verbessert. Die meisten Suchmaschinen kommen nun mit moderner HTML-Programmierung zurecht. Frames sind nur noch selten eine Hürde. Deshalb wird in den Artikeln nun noch auf die wenigen Schwachstellen eingegangen und nicht mehr bei jeder Suchmaschine berichtet, was sie alles kann.

Nationale und internationale Suchmaschinen und Kataloge

Die folgenden Suchmaschinen und Kataloge sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet:

Deutsche Suchmaschinen

Inzwischen haben fast alle deutschsprachigen Suchmaschinen den Betrieb eingestellt. Die wenigen übrig gebliebenen erlauben meist keine manuellen Einträge mehr, sondern suchen sich Ihren Inhalt mit automatisch arbeitenden Spidern selbst.

metager

Wie der Name bereits sagt, handelt es sich um eien Meta-Suchamschine, welche andere Suchamschinen anzapft und auswertet. Das Ergebnis ist oft gut. Aber man kann dort keien eigenen Seiten eintragen.

Deusu

Fireball

Bei der Ausgabe / dem Ranking bevorzugt Fireball aktualisierte Seiten. Die neuesten Seiten stehen i.d.R. oben.

Google

Google ist aufgrund des Quasimonopols die erste Wahl für Sucher und damit auch für Personen, die ihre Web-Site eintragen wollen. Google bietet einen der größten Indizes an (laut eigenen Angaben mehrere Milliarden Seiten). Die Suchmaschine unterstützt Link-Analyse / Link-Popularität zur Bewertung der Seiten.

Google galt bis 2003 bei der Qualität der Suchtreffer als hochwertige Suchmaschine.
Ferner ist sie beliebt bei vielen - eher unbedarften - Internet-Surfern.

Google beliefert auch viele andere Anbieter von Suchdiensten mit Suchtreffern bei deren Suchmaschinenabfrage aus der eigenen Datenbank, wie z.B. Yahoo und Netscape, T-Online und AOL.

Der Eintrag in dieser Suchmaschine ist absolut notwendig.

Bing / MSN

Bing / MSN ist angesichts der dramatischen Verschlechterung bei Google eine wichtige Wahl bei Suchmaschinen in Punkto Eintragung geworden.

Lycos (Index/Suchmaschine)

Nach dem Umbau wurden Katalog und Suchmaschineneinträge zusammengefasst.

Katalog.

Seekport (Suchmaschine und Katalog)

seekport.com.

Diese Suchmaschine ist qualitativ in den Suchtreffern Google oft überlegen!

Leider kann man seine Seiten nicht direkt anmelden.

Deutsche Kataloge

Bellnet

Bellnet ist ein kleines Verzeichnis mit über 400.000 Einträgen, das sich als ältesten deutschen Web-Katalog bezeichnet.

Direkt auf der obigen Einstiegsseite findet sich ein komplexes Formular.

Folgende Angaben sind erforderlich:
"URL der Seite"
"Name der Seite (Titel)". Bei Firmen muss hier der Firmenname und die Stadt/PLZ eingetragen werden, bei privaten Homepages Nachname, Vorname bzw. das Produkt bzw. die gelieferte Information.
"Kurze und aussagekräftige Beschreibung" (höchstens 200 Zeichen)
"Postleitzahl und Stadt/Gemeinde - gefolgt von DE, AT, CH oder LI"
"Ihre E-Mail-Adresse"
"Eingabefeld für Kategorien, Keywords und Kommentare". Geben Sie hier Hinweise auf die Rubrik, in die man Sie eintragen soll (maximal 2 Rubriken + Ihre Stadt/Gemeinde).

Sie können auch die URL der entsprechenden Rubrik des Bellnet - Internetverzeichnisses hier angeben, um die Rubrik genau zu spezifizieren. In nachstehendem Feld können Sie maximal 5 Keywords (Suchbegriffe) angeben. Wiederholte Anmeldungen der gleichen URL bzw. des gleichen Inhalts unter verschiedenen URLs werden automatisch gelöscht.
"Ihr Name (Name des Anmelders oder Webmasters)"
"Firma (bzw. Verein, Organisation) - falls nicht zutreffend, lassen Sie bitte dieses Feld frei."
"Telefon"
"Fax"

Da die Anmeldung von Menschen manuell bearbeitet wird, dauert der Eintrag ca. 10 Wochen.

Der Katalog arbeitet mit dem umstrittenen Anbieter kommerzieller Einträge und Werbung - Overture - zusammen. Dies bedeutet, dass zuerst immer kommerzielle (bezahlte) Suchtreffer angezeigt werden!

Der Eintrag in diesem Katalog lohnt sich nur für lang laufende Projekte.

Dino-Online

Auch Dino-Online bezeichnet sich als den ersten Deutschen Webkatalog.

Dino basiert nur auf dem ODP. Einträge sind dort durchzuführen. ODP - Open Directory

Flix

Bei Flix handelt es sich um ein kostenpflichtiges Branchenverzeichnis, das nur für Firmen, Institutionen und Vereine offen ist.

Lycos (Katalog)

Lycos ist nur noch eine Werbeplattform.

Sharelook.de

Der relativ kleine deutsche Katalog Sharelook hat ein internationales Gesamtverzeichnis, was ihn wiederum interessant macht.

Wie bei den meisten Katalogen müssen Sie sich in die gewünschte (teilweise sehr verschachtelte) Rubrik klicken und dort auf "Neueintrag" - direkt rechts neben dem Suchen-Button oben - klicken.

Es folgt ein langes Formular, das auch zuerst einen kostenpflichtigen Dienst anbietet. Weiter unten folgt der kostenlose Service. Er enthält folgende Felder:
"Kategorie" wird automatisch vorgegeben, kann jedoch auch geändert werden.
"Titel"
"URL"
"Kommentar"
"Ihr Name"
"Stadt"
"Ihre eMail"

Klicken Sie zum Schluss auf den links unten befindlichen Button "Abschicken"

Es kann jedoch einige Wochen dauern, bis die Seite im Index erscheint.

Die Ergebnisse sind sehr schlecht. Selbst nach Jahren waren eingetragene Seiten noch nicht verfügbar.

Der Eintrag lohnt sich unter dem Gesichtspunkt der Internationalität. Nur für Deutschland ist er von geringem Wert.

WEB.DE

Web.de besitzt keine eigene Suchmaschinedienste mehr.

Yahoo.de!

Galt früher als der Katalog schlechthin.

Heute wird das überwiegende Werbe-System kaum mehr gepflegt.

Österreichische Suchmaschinen

Die Situtaion in Österreich entspricht inzwischen weitgehend derjenigen in Deutschland. Die meisten Suchmaschinen und Kataloge haben ihren Betrieb eingestellt.

Austronaut

Die geschlossene Suchmaschine soll wieder in Berieb genommen werden.

Schweizerische Suchmaschinen

Die Situtaion in Österreich entspricht inzwischen weitgehend derjenigen in Deutschland. Die meisten Suchmaschinen und Kataloge haben ihren Betrieb eingestellt.

Bluewin

Diese Suchmaschine ist wichtig für die Schweiz.

Sie wird von Inktomi versorgt. Eine Eingabe der eigenen Seiten ist direkt nicht mehr möglich.

Internationale (englischsprachige) Suchmaschinen

Grundsätzlich lohnen sich internationale Suchdienste, die alles in Englisch anbieten nur für Web-Seiten mit englischem Inhalt. Die Zeiten, in denen deutsche Internet-Surfer US-Suchdienste nutzten, weil diese besser waren als die deutschen, sind vorbei.

Es gibt Gerüchte, wonach manche US-Suchmaschinen fremdländische Domains im Ranking benachteiligen. Es lohnen sich folglich nur Einträge der Top-Level-Domains wie .com, .net, .org, .info, .biz.

AOL

Auch AOL wurde zu einer Suchmaschine, die gegen Geld eine Top-Platzierung garantiert und die anderen Einträge benachteiligt.

Google

Diese erfolgreichste und zurzeit beliebteste Suchmaschine verlangt für den Seiteneintragung ein Google Account.

Allerdings wird man mit einer deutschen IP oder einem deutschen Browser beim Eintrag auf die deutsche Eingabeseite übergeleitet.

Jeder Eintrag lohnt sich.

Teoma

Diese Suchmaschine wird erstaunlicherweise in den Fachzeitschriften hoch gelobt. Alle durchgeführten Tests waren jedoch ernüchternd. Deutsche Seiten werden erst nach Monaten verzeichnet, und dann wird der Text falsch dargestellt.

Ein kostenpflichtiger Dienst, der kaum empfohlen werden kann.

Internationale (englischsprachige) Kataloge

Schleudern

Es existieren Anmeldeprogramme, die Sie in Dutzenden von Suchmaschinen anmelden, oder dies zumindest vorgeben. Die Arbeit mit vielen ergab in Tests nur wenig zufrieden stellende Ergebnisse. Handarbeit mit Finetuning ist bei Suchmaschineneinträgen durch nichts zu ersetzen.

Ferner bieten die dort angeschriebenen Suchdatenbanken keinen Mehrwert - weder für Sie als Inserent noch für die Internet-Surfer. Man wird nur mit Werbesendungen überflutet.
Grundsätzlich sollte man vorsichtig sein, wenn die E-Mail-Adresse abgefragt wird. Es empfiehlt sich, zumindest eine allgemeine Adresse der Domain zu verwenden, wie z. B. infocenter@Firmenname.de. Diese sonst nicht benutzte E-Mail-Adresse kann man im Zweifel einfach sperren oder zumindest nicht mehr benutzen.
Definitiv sollte man bei ausländischen Suchdatenbanken nicht davon ausgehen, dass sich deren Betreiber an deutsches Datenschutzrecht halten. I.d.R. verdienen sie mit dem Verkauf oder der eigenen kommerziellen Verwertung der E-Mail-Adressen viel Geld.

Sondersuchdatenbanken

Es kann für Sonderprodukte durchaus sinnvoll sein, auch spezielle Suchdatenbanken zu verwenden. Wenn Sie z. B. als Weinbauer Sonderkreuzungen neuer Weinsorten anbieten wollen, erhalten Sie durch einen Eintrag Ihrer Werbeseiten in einer der Weinanbaubranche bekannten kleinen, speziellen Weinsuchdatenbank mehr verwertbare Antworten als von den größten allgemeinen Suchdatenbanken der Welt.

Weitere Informationen

Viele nützliche Hinweise und teilweise auch moralisch nicht immer unbedenkliche Tricks zur Höherbewertung Ihrer Web-Seiten in Suchdatenbanken finden Sie unter:

Überprüfung

Schauen Sie nach, ob Ihre Seite tatsächlich in den Suchmaschinen registriert wurde. Viele Suchmaschinen bieten hierzu die Suche nach URLs an.

Mittels Spezialprogrammen können Sie die Rangliste Ihrer Seiten überprüfen lassen:

Besonders interessant ist der kostenlose Service

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